Der hauptamtliche Vorstand wird durch den Aufsichtsrat bestellt und führt die Geschäfte und leitet die Stiftung unter eigener Verantwortung.
Karin Orgeldinger (Jg. 1967) absolvierte neben ihrer Athletinnen-Karriere als Fechterin das Studium zur Diplom-Sportlehrerin an der Deutschen Sporthochschule in Köln und die Ausbildung zur B-Trainerin Fechten. Im Anschluss war sie Fechttrainerin sowie Team-Managerin und Athletik-Trainerin der Frauen Eishockey-Nationalmannschaft. Parallel war sie in leitender Funktion in der kommunalen Tourismuswirtschaft und Hotellerie mit Fokus auf Marketing tätig.
Nach ihrem Wechsel 2005 zum DOSB/Leistungssport konnte sie ihren Verantwortungsbereich kontinuierlich erweitern. Von 2010 bis 2014 leitete die Diplom-Sportlehrerin das Ressort Olympischer Wintersport. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi gehörte sie als stellvertretende Chefin de Mission zum Führungsstab der Deutschen Olympiamannschaft. Es folgte 2014 der Wechsel zum Deutschen Skiverband (DSV), zunächst als Sportdirektorin Ski Nordisch/Biathlon; seit 2017 ist sie Vorstand Sport sowie Geschäftsführerin.
Am 1. November 2021 übernahm Karin Orgeldinger als Vorständin das Ressort „Athletenförderung“ bei der Sporthilfe.
Karsten Petry (Jg. 1975) studierte von 1995 bis 2000 Sportökonomie an der Universität Bayreuth und startete seine berufliche Laufbahn 2000 bei der damaligen „DSM Deutsche Städte Medien“ in Frankfurt (heute Infront Germany). Danach folgten ab 2002 zunächst sechs Jahre als Senior Consultant und Director bei der Sponsoring-Agentur akzio! in Frankfurt sowie fünf Jahre als „Head of Corporate Sponsoring“ bei der Commerzbank AG. 2014 kehrte er als Managing Director zurück zu akzio! – heute Teil der Sportmarketing-Agentur „Sportfive“.
2017 wechselte er zur globalen Sportmarketingagentur Octagon und war bis Ende 2020 deren Deutschland-Chef. Unter seiner Führung konnte Octagon Deutschland zahlreiche namhafte Kunden gewinnen, wie Porsche, Rewe, Hyundai, die Deutsche Fußball Liga (DFL) oder den Deutschen Fußball-Bund (DFB).
Petry wirkt seit 1. Januar 2021 als Generalbevollmächtigter für Wirtschafts- und Fundraising-Aktivitäten bei der Sporthilfe, seit November 2021 als Vorstand für Marketing, Vertrieb und Events.
Max Hartung (Jg. 1989) ist viermaliger Europameister, Mannschaftsweltmeister und dreifacher Olympiateilnehmer im Säbelfechten. Parallel zur erfolgreichen Athletenkarriere studierte er an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen "Sociology, Politics & Economics" (BA) und erlangte 2022 seinen MBA-Abschluss in NGO & CSR Management an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Darüber hinaus engagierte er sich als Athletenvertreter für die Stärkung der Interessen von Athletinnen und Athleten. Als Vorsitzender der Athletenkommission im DOSB und als Gründungspräsident von „Athleten Deutschland e.V.“ hat er sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Athletinnen und Athleten eingesetzt. Von 2021 bis Januar 2024 war er als Geschäftsführer der Sportstiftung NRW tätig. Er ist ausgezeichnet mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland sowie mit der DOSB-Ehrennadel für besondere Verdienste um die Förderung des Sports.
Zum 15. Februar 2025 trat er bei der Sporthilfe die neu geschaffene Vorstands-Position für Kommunikation, Public Affairs und Kuratoriums-Angelegenheiten an.